Und täglich grüßt das Murmeltier.

Oder: It's not over 'til the fat lady sings! Leider singt die "Dicke" im TuS-Tempel besonders oft und lange. Diesmal schien die Hemmerder Welt bis zur 87.Minute in Ordnung. Dann kam der Gegner binnen weniger Minuten noch zum Ausgleich und die Hemmerder Spieler schauten mal wieder drein wie Schuljungs, denen man gerade das Pausenbrot abgezogen hat. Den Abstand zur Spitzengruppe verkürzt man so natürlich nicht, was ärgerlich ist, wenn man Woche für Woche die Ergebnisse der Konkurrenz liest.

Heimspiele bedeuten in der Regel immer einen guten Zuschauerzuspruch beim TuS. So ließen sich auch diesmal die Treuesten der Treuen nicht durch das schlechte Wetter vom Stadionbesuch abhalten. An dieser Stelle geht nochmal ein Dank an Sponsor Christoph Illian von Swiss Life Select: Die neuen Regenjacken verrichten ihren Dienst!

Der TuS musste im Heimspiel gegen den TSC II auf von Rekowski, Fischer, Zarych und Bücher verzichten. Kurz vor dem Anpfiff wertete zudem Kimpel das Lazarett hochwertig auf. Für ihn begann Domenic Maschinski in der Innenverteidigung. Das Trainerteam des TuS hatte sich zunächst auf eine offensivere Marschroute mit Goecke als zweitem Stürmer verständigt. Der Plan ging auf. Der TSC geriet nicht nur auf den eigenen Sambatretern ins Straucheln, auch in Sachen Ergebnis hingen die Gäste schnell hinterher. Nach einer Balleroberung zog Chrissy Beyer in der dritten Minute ab und traf zum 1:0.

Der TuS blieb dran und erhöhte durch einen verwandelten Freistoß von Beyer auf 2:0. Erst langsam fanden die Gäste zu ihrem Spiel, wurden dann aber zweimal richtig gefährlich. Torhüter Marcel Tillmann zeigte, dass man nicht nur in Sachen Versicherungen auf ihn bauen kann. Zweimal parierte er großartig. Auf der Gegenseite hätte Urlaubsheimkehrer Lars Goecke die Möglichkeit einem Sololauf von Martin Kuhlmann die Krone aufzusetzen, doch er vergab nach Kuhlmanns Hereingabe. Mit einer 2:0-Führung ging es in die Pause.

Dort wurde es offenbar recht laut beim Gegner. Unser Sprachenexperte "Jens" wusste zu berichten, dass die Spieler des Gegners einen ordentlichen Anschiss erhalten haben. Dementsprechend motiviert gingen die Gäste zurück auf den Platz. Das große Feuerwerk des TSC blieb indes aus. Hemmerde stand nun tiefer und lauerte auf Konter. Dabei boten sich mehrfach gute Gelegenheiten das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Doch entweder spielten die Hausherren den Spielzug nicht vernünftig zuende oder sie scheiterten im Abschluss.

Lässt man den Gegner leben, so darf man sich nicht wundern, wenn er am Ende dann doch nochmal zubeißt. So war es ein Eigentor von Domenic Maschinski, der mit einem sehenswerten Flugkopfball platziert ins eigene Netz traf, welches der Partie nochmal neue Spannung gab. Mit der letzten Aktion des Spiels gelang den Gästen dann doch noch der glückliche Ausgleich.

Mit dem neuerlichen Remis verbleibt der TuS vorerst auf Rang sieben. Am kommenden Sonntag nimmt die Mannschaft dann um 15 Uhr einen neuen Anlauf beim SuS Rünthe.

TuS Hemmerde - TSC Kamen II     2:2 (2:0)

TuS: Tillmann - Pielken, Glombik, Maschinski, Berkemeyer - Pothmann (59.Goldschmidt), Beyer, G.Foit, M.Foit (63.Schole) - Goecke, Kuhlmann

1:0 Beyer (3.), 2:0 Beyer (16.), 2:1 (87.), 2:2 (90.)

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59427 Unna

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